Hintergrund des Projekts

1712 wurde die von dem Halberstädter Hofjuden Berend Lehmann (1661 – 1730) erbaute Barocksynagoge eingeweiht. Das Gebäude befand sich, den Vorschriften folgend, verborgen hinter den Häusern der Baken- und der Judenstraße. Allerdings überragte, zur Ehre Gottes, das Dach der Synagoge diese Häuser um das Doppelte und war vom Domplatz aus zu sehen. Das Interieur der Synagoge war architektonisch aufwendig ausgeführt. Berend Lehmann soll Kunsthandwerker dafür beschäftigt haben, die er durch seine Tätigkeit als Luxuswarenbeschaffer für den sächsischen Hof kannte. Für die prächtige Ausstattung der Synagoge stiftete Berend Lehmann zur Einweihung selbst einen Parochet (Toravorhang), den später eine seiner Töchter mit nach Prag nahm und der sich heute in der Sammlung des Jüdischen Museums Prag befindet. Weiterlesen...

Objekte

Bibliographie zur Geschichte der Juden in Halberstadt

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Bilder der Synagoge